Montag, 13. Mai 2013

Mai 2011 - Giarmata in den Medien

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BANATER ZEITUNG, Timişoara / Temeswar, 11. Mai 2011
Zwei unschöne Geschichten von jetzigen (?) und ehemaligen Jahrmarktern
Seite III - Robert Tari schreibt über eine Lesung des in den 70er Jahren von der Securitate verfolgten Schriftstellers Gerhard Ortinau (*1953). Auch folgenden Abschnitt kann man in dem Artikel lesen: "Besonders der Fall 'Peter Grosz' hat für Bestürzung gesorgt, als (erst jüngst) herauskam, dass der Schriftsteller mit der Securitate zusammengearbeitet hat und viele seiner Freunde für die Geheimpolizei bespitzelte. Ortinau war nur einer von vielen, über die sein vermeintlicher Freund Grosz Berichte verfasste."
+ + + "Erst jüngst" ist jetzt zwar auch schon 'ne Weile her. Aber die Bestürzung ist geblieben. Zumindest bei mir. + + +
Seite IV - Balthasar Waitz hat einen Beitrag verfasst, der den Titel trägt: "Weitere Stolpersteine für West-Autobahn - Jahrmarkt als neue Hürde für Autobahn Temeswar - Arad". Die Transportministerin Anca Boagiu hat im April die Autobahnbaustelle besucht und sich sehr verärgert über die schleppende Arbeitsweise geäußert. Nach ihrer Meinung gäbe es "angesichts der laschen Arbeitsmoral und des schwachen Baurhythmus nun keine Hoffnung mehr, dass dieser Autobahnabschnitt, wie geplant, bis Ende des Jahres 2011 fertiggestellt werden könnte". Dazu kommt noch die Geschichte mit den Grundstücken, die sich zusammengefasst in einem Satz des Journalisten so anhört: "2009 hatte die Jahrmarkter Bodenkommission fälschlicherweise (!?) zwei von der Agentur der Staatsdomäne zugeteilte Bodenflächen von insgesamt 1,5 Hektar, die sich auf der Trasse der künftigen Autobahn befinden, an zwei Personen rückerstattet." Das Thema scheint heikel zu sein. Darum widmet der Autor ihm auch einen breiten Raum, um dann mit der Schlussfolgerung zu enden: "Was daraus wird, ist noch unbekannt."
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ROMÂNIA LIBERĂ, Timişoara / Temeswar, 28. Mai 2011
Grundstücksgeschichte landesweit bekannt
Eigentlich gibt es keine Neuigkeiten bezüglich der Autobahngrundstücke in Giarmata/Jahrmarkt. Es wird weiter gebaut. Das Thema wird nur aufgewärmt. Horaţiu Simion, Vizedirektor der Temeswarer Regionaldirektion für Straßen und Brücken (Direcţia Regională de Drumuri şi Poduri Timişoara), betont, dass nur "archeologische Ausgrabungen sowie Gas- und Ölleitungen" die Arbeiten verzögern könnten. Auch die Transportministerin zeigt sich jetzt schon etwas zuversichtlicher, als bei ihrem letzten Besuch auf der Baustelle bei Jahrmarkt. Sie bekommt regelmäßig Luftaufnahmen vom Stand der Dinge.
+ + +  Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser. + + +
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